Wer ist eigentlich Björn?
13. Januar 2023

Was ist deine Rolle bei hummelt und partner?
Seit fast 3 Jahren bin ich Redakteur hier bei hummelt und partner. Primär mache ich quasi Text, sekundär führe ich aber auch Kundengespräche, entwickle Marketingkonzepte, brainstorme neue Ideen und kümmere mich um alles, was sonst noch so anfällt.
So sieht mein Schreibtisch gerade aus:
*lacht* Wie der achte Kreis der Hölle aus Dantes Inferno. Ich brauche einfach mein Chaos – mein Chaos ist meine Ordnung. Ich weiß genau, wo alles liegt und was wo quer am Rand eines überfüllten Zettels steht, weil es in die engen Hauptzeilen nicht mehr reingepasst hat. Ich muss einfach wissen, dass ich alles irgendwo finden könnte – dann kann ich es mir auch merken, ohne nachzugucken.
Was begeistert dich an deiner Arbeit?
Also Bereiche wie Social Media und Co. sind für mich eher Beiwerk. Was mich wirklich begeistert, ist das Texten selbst. Das mach ich schon gerne seit ich denken kann. So habe ich mich letztendlich auch für das Journalismus-Studium entschieden – und dann halt hier nach einer Texter-Stelle gesucht.
Im Idealfall hast du beim Texten die Zeit, die richtigen Worte und Formulierungen zu finden und so zusammenzubasteln, dass alles perfekt passt und genau das aussagt, was du kommunizieren willst. Das sind Dinge, die in einem normalen Gespräch gar nicht möglich sind. Ich denke, das catcht mich daran. Und ich finde es sehr, sehr belohnend, den Arbeitsplatz zu verlassen und zu wissen, dass ich bei einem großen Projekt wieder ein Stück weitergekommen bin.
Mein persönlicher Job-Lifehack:
Mit ‘ner Tasse Tee durch die Hood rennen und abdampfen. Das resettet den Kopf. Bringt dich weg von allem, in das du dich reingefahren hast, und gibt dir ein bisschen frische Luft und Bewegung. Du kannst nicht den ganzen Tag schreiben oder kreativ arbeiten – das Hirn braucht zwangsläufig Pausen, in denen das Unterbewusstsein rattern und bestenfalls weitertexten kann. Und so kann ich mich dabei super wieder aufladen.
Wie fühlst du dich bei HUPA?
Trotz der vielen alltäglichen Kleinigkeiten bekomme ich hier die Zeit, die für hochwertige Textarbeit nötig ist. Ich muss beim Texten nicht „mal eben schnell“ X Zeichen schreiben, sondern kann mir die Zeit nehmen, Textentwürfe zu evaluieren und wirklich zu optimieren. Das ist mir persönlich sehr wichtig, damit meine Texte meinen eigenen, ziemlich hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden können. Und ja, hier ist mir das möglich.
Und auch allgemein fühle ich mich hier sehr wohl – ich komme gut mit dem Team klar und weiß, dass ich mich auf der Arbeit nicht zu verstellen brauche. Die Kollegen nehmen mich so an, wie ich bin. So komme ich eben auch gern ins Büro.
Am meisten Spaß habe ich im Büro bei…
…den dummen Wortwitzen und Off-Kommentaren, die ich mir selbst in meine eigenen Text-Notizen schreibe. Und an dem Gedanken, dass manche dieser Wortwitze sogar als erfolgreiche Werbesprüche in der Stadt hängen dürfen!