Domain- und Webhosting – Was ist was?

Wissenswertes

Viele Unternehmen bieten Pakete an, die sowohl Domain(s) als auch das Webhosting beinhalten.

Durch die ständige Kombination der beiden Leistungen kann bei Kunden der Eindruck entstehen, dass diese fest aneinander gebunden wären und deshalb zwingend von ein und demselben Anbieter bezogen werden müssten. Das ist aber nicht der Fall – Sie können Web- und Domainhosting separat beauftragen und bei Bedarf sogar regelmäßig den Dienstleister wechseln, ohne dass Ihre Website „verschwindet“.

Illustration von einem Laptop, der über ein Wolkensymbol (Cloud) mit zwei Servern verbunden ist.

Eine Domain ist die Adresse einer Website (z.B. www.hummelt.com). Innerhalb einer Top-Level-Domain (z.B. „.de“ oder „.com“) kann die sogenannte Second-Level-Domain (hier: „hummelt“) nur einmal vergeben werden, diese muss über einen Provider registriert bzw. gemietet werden. Sollte die Wunschdomain schon vergeben sein, kann sie eventuell über spezielle Online-Marktplätze ersteigert werden. Innerhalb einer Second-Level-Domain können verschiedene Subdomains bzw. Third-Level-Domains vergeben werden, die ausgewählte Teile der Website näher beschreiben sollen. Die „Standard“-Third-Level-Domain ist „www“ (world wide web), relativ häufig werden aber auch „mobil“, „shop“ oder „blog“ verwendet. Beispielsweise erreicht man über blog.hummelt.com immer unseren neuesten Blogbeitrag im News-Bereich.

Um auf eine bestimmte Website zu gelangen, gibt man in der Regel die Domain in das dafür vorgesehene Feld des Browsers ein oder man erreicht sie über einen Link, dessen URL ebenfalls die Domain beinhaltet. Nach Eingabe der Domain oder Klicken des Links wird mithilfe des Domain Name Services (DNS) die Verbindung zu einer IP-Adresse hergestellt, hinter der sich ein Server verbirgt.

Domains ersparen uns also das Merken der aus komplizierten Zahlenfolgen bestehenden IP-Adressen. Auf dem Server liegen alle Daten, die zum Anzeigen der Website benötigt werden. Dieser Speicherplatz für die Website-Daten, auch Webspace genannt, wird gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt – und genau das ist Webhosting.

Ohne die Verbindung zwischen einer Domain und einem Server wäre eine Website nicht erreichbar.

Domain und Webspace bedingen einander also – trotzdem können Sie mit Ihrer Website problemlos den Webhosting-Anbieter wechseln. Die Verknüpfung zwischen der Domain und der IP-Adresse des „alten“ Webspaces kann im DNS aufgehoben und mit der IP-Adresse eines anderen Anbieters verbunden werden. Wichtig ist, dass zum Zeitpunkt der Umstellung auch alle benötigten Daten auf dem „neuen“ Server vorliegen.

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